Ninja Assassin Review

Geschrieben von Marcus am Freitag, 3. Mai 2013

Es gibt auf der Welt neun Ninja-Clans, welche seit geraumen Zeiten Auftragskiller ausbilden.  Auch Razor (Rain) wurde als Kind vom Ozuno Clan mit erbarmungslosen Training zu einem knallharten Hitman ausgebildet. Jedoch wiedersetzt er sich den Traditionen des Clans und wird somit zu einem Abtrünnigen und Gejagten.

In der Gegenwart endeckt die Europol Agentin Mika Coretti (Naomie Harris) Spuren, die auf den Ozuno Clan hinweisen. Nachdem sie ihren Vorgesetzten Ryan Maslow (Ben Miles) überzeugt hat, befinden sich beide  auch schon mittendrin und müssen um ihr Leben fürchten.

An einigen Stellen fällt stark auf, dass James McTeigue Regie (er war Regieassistent in vielen Produktionen wie der “Matrix” Triologie und “Star Wars Episode 2″,  hat sein Regiedebüt mit “V wie Vendetta” gegeben) geführt hat.  Denn in vielen Kampfszenen bedient er sich Stilmitteln, die auch in “V wie Vendetta” eingesetzt worden sind. Desweiteren gibt es viele, gut platzierte sowie eingesezte Zeitlupeneffekte, welche ein leichtes Matrix feeling aufkommen lassen. Jedoch wurden diese nicht so stark wie in “Matrix” eingesetzt.

Der Anfang des Film bestimmt den Ton: brutal und blutig. Im Gegensatz zu vielen anderen Hollywood-Produktionen stand nicht die FSK Freigabe im Vordergrund, um somit hörere Einspielergebnisse zu erzielen. Die Kampf-Choreographien sind sehr aufwendig und effektreich (es sprizt Umengen  an CGI Blut und Körperteile fliegen umher) inszeniert, wobei sich so manch andere Hollywood-Streifen hier ein Scheibchen abschneiden könnte. Die Kampfszenen erinnern durch das häufig und vor allem viel eingesetzte CGI Blut an den Film “300″.

Positiv hervorzuheben ist auch die musikalische Untermalung. Während der Rückblenden in die Kindheit und Jugend von Razor kommt traditionelle asiatische/japanische Musik zum Einsatz. In der Gegenwart bedient man sicher moderner Musik.

Viele mögen sagen, dass der größte Kritikpunkt des Films die Story sei. Sie mag vielleicht absurd und sinnlos wirken. Aber wenn man sich einen Film ansieht, der den Namen “Ninja Assassin” trägt, erwartet man doch nicht im Ernst eine tiefgründige, leidenschaftliche  und herzzerreißende Story. Guckt man sich den Film “Der Pianist” an, erwartet man doch auch kein Action geladenes Feuerwerk über sich bekriegende Hip Hopper Banden!

Es ist ganz klar zu sagen: Der Film ist nicht für jederman. Alle diejenigen, die einfach nur einen guten Action Film sehen wollen, werden garantiert nicht enttäuscht sein. Für Martial-Arts Fans ist der Film auf jeden Fall ein Muss.

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